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NCM 2025: Vereint, um Leben durch Christus zu verändern

01.09.2025

Von Ronalds Svarups

Mein Name ist Ronald, und ich bin der Landesleiter von Youngstars in Lettland. Dieses Jahr durfte ich gemeinsam mit meiner Familie und zwei engagierten Freiwilligen aus unserer lokalen Jungschar-Gruppe am Landesleitertreffen, NCM, 2025 in Rumänien teilnehmen. Es war eine unvergessliche Erfahrung, die unser Team tief inspiriert und neu motiviert hat. Für meine Begleiter war es besonders bewegend zu erleben, wie viele leidenschaftliche Leiter aus der ganzen Welt zusammenkommen – vereint durch eine gemeinsame Mission: das Leben von Kindern und ihren Familien durch Christus zu verändern.

Untergebracht waren wir in einem wunderschönen Zentrum der Fackelträger, idyllisch gelegen in der Nähe der majestätischen Berge ausserhalb von Brașov – Kronstadt. Die Umgebung war atemberaubend, die Gastfreundschaft unvergesslich. Das Essen war köstlich, und durch traditionelle Trachten, fröhliche Tänze und rumänische Spezialitäten wie das berühmte Dessert Papanași konnten wir ein Stück der lokalen Kultur miterleben. Inmitten einer fremden Kultur und gleichzeitig umgeben von Gleichgesinnten – das war ein echtes Geschenk.

An einem Nachmittag unternahmen wir sogar einen Ausflug nach Brașov und nahmen an einer geführten Stadtbesichtigung teil. Ich muss zugeben: Das war das erste Mal, dass ich eine Stadtführung wirklich genossen habe! Die Geschichte, die Erzählungen, die Atmosphäre – all das liess die Stadt für uns lebendig werden.

Jeder Tag der Konferenz begann mit einem geistlichen Impuls, den wir anschliessend in Kleingruppen vertieften. Diese Momente prägten jeweils den gesamten Tagesverlauf. Die Workshops waren praxisnah und voller wertvoller Einsichten – etwa dazu, wie man geistlich bedeutungsvolle Lagerprogramme gestaltet, wie Fundraising gelingen kann oder welche Grundprinzipien im Kindesschutz wichtig sind. Was mich besonders berührt hat, war die Echtheit: Man spürte, dass hier nicht nur Theorie vermittelt wurde, sondern gelebte Erfahrung und echte Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern.

Wenn ich jedoch einen Höhepunkt herausheben müsste, dann wäre es der Gebetsnachmittag. Es war ein Gebetsweg mit verschiedenen Stationen vorbereitet, die uns einluden, innezuhalten und zu beten – füreinander, für unsere Herausforderungen und Unsicherheiten, für unsere Dienste, und auch zum Dank für Gottes Wirken in unserem Leben. Es war eine bewegende und zutiefst persönliche Zeit, in der Menschen offen über Familienprobleme, die Auswirkungen von Krieg oder auch den Prozess der Vorstandswahl sprachen. In dieser besonderen Atmosphäre entstand ein starkes Gefühl von Einheit – ein Erinnern daran, dass wir trotz verschiedener Einsatzorte oft dieselben Hoffnungen, Sorgen und Freuden teilen.

Ich kann das NCM wirklich von Herzen weiterempfehlen. Für uns war es eine bedeutende Gelegenheit, für die wir Gott sehr dankbar sind. Und: Wir freuen uns jetzt schon auf das NCM 2026 in Ungarn – und hoffen, dort noch viele von euch zu sehen!

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